Peter von Becker  |  Ulrich Eckhardt  |  Günther Rühle                                                 ||  Torsten Maß  |  Peter Böhme

 
 



Ulrich Eckhardt, geboren 1934 in Westfalen
, aufgewachsen in Freiburg/Breisgau; nach Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg und Münster 1. und 2. Staatsexamen (Assessor) sowie Promotion zum Dr. jur.; wissenschaftliche Arbeit in Münster (Universität) und Berlin (Bundesverwaltungsgericht); nach Studium der Musik (Klavier und Dirigieren) in Berlin am Städtischen (Sternschen) Konservatorium Kapellmeister und Korrepetitor an den Städtischen Bühnen in Münster; danach von 1968 bis 1972 Tätigkeit als Kulturreferent der Stadt Bonn (Beethovenfeste, Tage Neuer Musik, Bonner Sommer, Kinderforum, Lehrtätigkeit an der Universität Bonn u.v.a.);

seit 1973 Intendant und Geschäftsführer der Berliner Festspiele GmbH (Internationale Filmfestspiele Berlin, Theatertreffen Berlin, Berliner Festwochen, JazzFest, Theatertreffen der Jugend, Treffen Junge Musikszene, Treffen Junger Autoren, Musik-Biennale sowie kulturhistorische Ausstellungen, ehemals Horizonte-Festival der Weltkulturen und Sommerfestspiele);
im Jahre 1981 verantwortlich für die Preußen-Ausstellung;

von 1984 bis 1987 Beauftragter des Senats von Berlin für die 750-Jahr-Feier der Stadt im Jahre 1987 (Berlin-Ausstellung, Stadtfest u.v.a. sowie Gesamtleitung), 1994/95 für die Veranstaltungen zum 8. Mai 1945 sowie ab 1995 für die Ausstellungen und Veranstaltungen zur Jahrhundertwende 1999/ 2000.

Nach dem Abschied von der Intendanz der Berliner Festspiele Professur an der Hochschule für Musik Hanns Eisler“, Gutachter und Berater für die Bewerbung der Region Dessau-Wittenberg als Europäische Kulturstadt 2010.

1989/90 kommissarischer Intendant des Berliner Philharmonischen Orchesters, Mitglied im Beirat der Jüdischen Kulturtage,
im Beirat für Städtepartnerschaften, im Stiftungsrat „Topographie des Terrors", im Kuratorium des Moses-Mendelssohn-Zentrums Potsdam, Vorsitzender des Fördervereins für die Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci.

Besondere Arbeitsschwerpunkte
Darstellungen zur Kulturgeschichte Berlins (Jahrhundertwende, 20er Jahre, Nachkriegszeit), Kunst in der ehemaligen DDR, Kulturaustausch mit den mittel- und osteuropäischen Ländern sowie mit Israel, Vermittlung außereuropäischer Kulturen.

Ausstellungen (Auswahl)
„SoHo-Downtown Manhattan" 1976
„Für Augen und Ohren" 1980
„Preußen - Versuch einer Bilanz" 1981
„Mythen der Neuen Welt" 1982
„Sieg über die Sonne" 1983
„Schätze aus der verbotenen Stadt/Palastmuseum Peking" 1985
„Europa und die Kaiser von China" 1985
„Berlin - Berlin" 1987
„Topographie des Terrors" 1987
„Zeitvergleich" 1988
„Europa und der Orient" 1989
„Video-Skulptur" 1989
„Berliner Ring" 1990
„Jüdische Lebenswelten" 1992
„Japan und Europa" 1993
„Berlin-Moskau / Moskau-Berlin" 1995
„Marianne und Germania" 1996
„DeutschlandBilder" 1997
„Sieben Hügel - Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts" 2000

Veröffentlichungen (Auswahl)
„Jüdische Orte"
„Moses-Mendelssohn-Pfad"
„Berliner Ring"